Richard Wilhelm Übersetzter des I Ging

Bettina Wilhelm, die Enkelin Richard Wilhelms, hat einen Film über ihren Großvater gedreht, der noch vor ihrer Geburt, 1930, starb. In Fachkreisen heisst es das seine Uebersetzungen des I Ching (Buch der Wandlungen) die beste sei. Der Sinologe und Literaturübersetzer Wolfgang Kubin sagt über die Uebersetzung: “Selbst nach bald achtzig, neunzig Jahren erweist sich der Autor hier immer noch als Meister eines esoterischen Metiers, das wohl nie besser erklärt wurde.” Dies sei kein Wunder, habe Wilhelm sich doch “diesen Urgrund der chinesischen Geistesgeschichte nicht nur von chinesischen Gelehrten auslegen lassen, sondern auch danach sein Leben aktiv zu gestalten gesucht.” Im I Ging eines der ältesten Weisheitsbücher das es gibt sind 64 Lebenssituationen =  64 Hexagramme beschrieben. Alles Wissen der chinesischen Philosophie sind hier zusammengefasst. Durch Beobachtung immer wiederkehrender Beziehungsmuster, kosmischer und irdischer Naturgesetze und menschlicher Gefühle entstanden die 64 Grundstrukturen. Jedem Tag im Jahr ist eines dieser 64 Hexagramme zugeordnet.



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